Referenten

Hier stellen sich Ihnen die Referenten unserer Tagung vor. Die Informationen werden laufend ergänzt.


Annett Arnold ist Dipl.-Sozialpädagogin und folgte 2005 ihrer Berufung zu TeenSTAR, einem sexualpädagogischen Programm zur wertorientierten Persönlichkeitsbildung junger Menschen. Nach ersten Jahren Kurserfahrung mit Kindern der 4. Jahrgangsstufe erstellte sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Elisabeth Pesahl das familienorientierte Programm TeenSTAR Kids für 9- bis 11-jährige Mädchen und Jungen. Seit 2011 steht sie den Kursleitern, welche mit diesem Programm arbeiten, als Mentorin zur Seite und arbeitet in Teilzeit als TeenSTAR-Kursleiterin mit Jugendlichen im Chemnitzer Familienzentrum der Lebensrechtsarbeit von KALEB e.V.

Sie ist verheiratet, hat 5 Kinder und wohnt mit ihrer Familie in Colditz in Sachsen. Ihre Heimat, ein abgeschiedenes Mühlental, inspirierte sie, die Natur als Kraft der Schöpfung erfolgreich in die Persönlichkeitsbildung der Kinder einfließen zu lassen.


Pater José Clavería. Der gebürtige Spanier studierte Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften in Madrid und schloss sein Studium 1985 ab. Im selben Jahr, nach der Begegnung mit der Bewegung Comunione e Liberazione/Gemeinschaft und Befreiung (CL), trat er in das Diözesanseminar von Madrid ein, wo er 1992 zum Priester geweiht wurde. Danach diente er in einer Pfarrei und unterrichtete an einem staatlichen Gymnasium.

Auf Wunsch von Don Luigi Giussani, des Gründers von CL, zog er 1996 nach Wien, wo er 16 Jahre lang an staatlichen Gymnasien lehrte und dann auch die Universitätspastoral leitete. Während dieser Zeit lebte er im Haus der Priesterbruderschaft der Missionare von San Carlo Borromeo, der er beitrat, und arbeitete an der Entstehung von CL in Österreich und dessen Wachstum in den Nachbarländern mit. Im Jahr 2012 zog er nach London, wo er ein Jahr lang in der Apostolischen Nuntiatur arbeitete, und von 2013 bis 2017 war er Pfarrer in Maidenhead, wo er auch als Kaplan und Vorstandsmitglied der katholischen St. Edmund Campion Schule tätig war. Seit 2017 ist er Rektor der Schulen der Fondazione Sacro Cuore in Mailand.


Dr. med. Dip. theol. Adolf Diefenhardt (geb. 1960) ist Facharzt für Allgemeinmedizin und leitet seit 2015 das St. Josefshaus in Rheinfelden, eine Einrichtung für 700 Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Zuvor war er vier Jahre lang Geschäftsführer des Lubaga Hospitals in Kampala/Uganda. Er studierte Medizin und Theologie in Freiburg, Paris und Dublin. Dr. Diefenhardt und seine Frau Maria Giovanna haben sechs Kinder. Sie haben insgesamt 17 Jahre in Afrika verbracht, wo Dr. Diefenhardt als medizinischer Leiter mehrerer Krankenhäuser wie auch eines UN-Flüchtlingslagers tätig war. Von 1998 bis 2004 war er Regionalkoordinator Malteser International für mehrere afrikanische Länder, von 2005 bis 2011 war er Stellvertretender Geschäftsführer und Medizinischer Leiter bei der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe Würzburg und für Projekte in über 30 Ländern weltweit verantwortlich.


Francesca Diefenhardt ist 26 Jahre alt und Studentin für Deutsch, Sport und katholische Religion für das Lehramt Gymnasium an der LMU/TUM in München. Aufgrund der Arbeit des Vaters ist sie in Afrika (Uganda) geboren und mehrmals umgezogen, bis die Familie im Jahr 2004/2005 für eine längere Zeit nach Dettelbach (Unterfranken) zog. Mit 15 Jahren verbrachte sie ein Jahr in Villanueva de la Canada (Madrid). Dort besuchte sie auch einen TeenSTAR Kurs, den die Mütter einiger Freundinnen in demselben Jahr zum ersten Mal gestartet hatten. Von der jugendlichen und menschlichen Suche nach einer Antwort auf die Frage: "Wer bin ich?" ausgehend, hat sie die Erfahrung in diesem Kurs positiv geprägt und dazu beigetragen, dass sie am Ende des Auslandsjahres zu der Leiterin des Kurses sagte: "Ich bin glücklich, dass ich mich ein bisschen mehr als Frau entdeckt habe". 


Die Rabbinerin Tamar Elad-Appelbaum ist Gründerin von ZION: Eine Eretz Israelische Gemeinde in Jerusalem und Mitbegründerin des Beit Midrasch für israelische Rabbiner am Hartman Institute und der Ha Midrasha in Oranim.  Ihre Arbeit umfasst und verbindet Tradition und Innovation und arbeitet auf eine jüdische spirituelle und ethische Erneuerung hin. Sie widmet einen Großteil ihrer Energie der Erneuerung des Gemeinschaftslebens in Israel und dem Kampf für die Menschenrechte. Die Rabbinerin Elad-Appelbaum diente als Rabbinerin der Gemeinde Magen Avraham im Negev, als Gemeinde-Rabbinerin in New Yorker Vororten an der Seite von Rabbiner Gordon Tucker und als stellvertretende Dekanin des Schechter Rabbinical Seminary in Jerusalem. Sie ist Mitherausgeberin der Anthologie von Gedichten über Jerusalem „A bird of fire“ (2014) und Mitautorin des Kommentars von Pirkei Avot Lev Shalem (2018). Im Jahr 2010 wurde sie von Avanti als eine der fünf einflussreichsten religiösen Führerinnen Israels für ihre Arbeit zur Förderung von Pluralismus und jüdischer Religionsfreiheit ernannt.


Dr. Stefan Endriß (geb. 1973) studierte 1993-1999 Katholische Theologie in Freiburg, München und Rom. 2000-2005 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik in Trier tätig und promovierte mit einer Arbeit zu Hans Urs von Balthasar und Sören Kierkegaard. Er unterrichtet Katholische Religionslehre an zwei Gymnasien bei Freiburg und ist zudem Mitarbeiter am Institut für Religionspädagogik. Seit Studienzeiten ist er mit der Theologie des Leibes vertraut und arbeitet an einer wissenschaftlichen Arbeit über die Ehekatechesen Johannes Pauls II. im Fachbereich Moraltheologie. Zudem stammt von ihm eine von der Theologie des Leibes inspirierte Veröffentlichung ("Liebe mit Körper und Geist. Die kirchliche Sicht der Sexualität Jugendlichen nahegebracht. Mit einem Geleitwort von Bischof Rudolf Voderholzer"). Er ist verheiratet und hat zwei Söhne.


Eberhard Freitag geb. 1966, verheiratet, zwei Töchter, Krankenpfleger, Dipl. Pädagoge, systemischer Berater, gründete und leitet gemeinsam mit seiner Frau in Hannover die „return-Fachstelle Mediensucht“, eine Einrichtung für Prävention, Beratung/Therapie, Fortbildung und Publikationen im Problemfeld „Mediensüchte“, Gründungsmitglied des Fachverbands Medienabhängigkeit e.V., vielfältige Vortragstätigkeit in kirchlichen und säkularen Kontexten. 


Ariane Golling, geb. 1975 in Frankfurt am Main, war nach ihrem Studium der Humanmedizin als Ärztin im Bereich der Pathologie und Psychiatrie tätig. Sie ist seit 2005 verheiratet und Vollzeit-Mutter von drei Kindern. Im Rahmen Ihrer Ehevorbereitung lernten sie und ihr Ehemann die Theologie des Leibes nach Johannes Paul II. kennen und wertschätzen. Die Faszination daran führte beide 2008 zu einem TeenSTAR-Ausbildungsseminar. Als Teen-STAR-Kursleiterin arbeitet Sie seit 2014 regelmäßig mit kirchlichen Jugendgruppen in Kursen und Workshops, seit 2018 mit dem TeenSTAR-KIDS-Programm auch im schulischen Umfeld.


Dr. med. Christian Golling, geb. 1975, ist Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie und als Oberarzt am Universitätsklinikum Augsburg u.a. als Leiter des Beckenbodenzentrums tätig. 2008 absolvierte er zusammen mit seiner Ehefrau ein TeenSTAR-Ausbildungsseminar. Seit 2014 führt er regelmäßig TeenSTAR-Kurse und -Workshops mit Jugendlichen im kirchlichen Umfeld durch und ist bei Ausbildungsseminaren als Referent und Zertifikatsprüfer tätig. Er ist Vater von drei Kindern.


Pius Grammetbauer (21) ist Student für das Grundschullehramt in München und kommt gebürtig aus Kempten im Allgäu. Als Jugendlicher nahm er selbst an einem TeenSTAR-Kurs teil. Seit vielen Jahren ist er in verschiedensten Jugendprogrammen sehr engagiert. Dabei stellte er fest, wie dringend notwendig es gegenwärtig ist, besonders Kindern und Jugendlichen in ihrer Entwicklung zum Mann bzw. zur Frau zur Seite zu stehen und Orientierung zu bieten. Deshalb entschloss er sich 2017, die Ausbildung zum TeenSTAR-Kursleiter zu absolvieren. Seitdem führte er erfolgreich viele Kurse im privaten, schulischen und freizeitlichen Bereich durch, was ihm immer mehr die Wichtigkeit und Schönheit der werteorientierten Persönlichkeitsbildung von TeenSTAR bestätigte.


Prof. José Granados dcjm ist Ordenspriester der Jünger der Herzen Jesu und Mariens. Es ist Stellvertretender Dekan und ordentlicher Professor für Dogmatische Theologie der Ehe und der Familie am Päpstlichen Institut Johannes Paul II. im Hauptsitz Rom. Er ist Berater des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben. Von 2004 bis 2009 lehrte er an der Katholischen Universität von Amerika in Washington DC an der amerikanischen Sektion des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II. Er promovierte in Theologie an der Päpstlichen Gregorianischen Universität in Rom (Bellarmine Award). Er hat außerdem einen Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen an der Universidad Pontificia de Comillas (ICAI), Madrid. 


Dr. Katja Hess ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neutestamentliche Wissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sie wurde 1983 in Friedrichshafen geboren und studierte 2003-2006 Katholische Theologie und Germanistik (LA Gymnasium) in Freiburg i.Br. Sie setzte ihr Lehramts-Studium in München fort und vertiefte das Fach Katholische Theologie durch den Diplom-Studiengang mit dem Schwerpunkt Christliche Philosophie (Diplomarbeit: „Philosophische Anthropologie der Erziehung nach Edith Stein“). 2012-2014 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Moraltheologie an der KU Eichstätt-Ingolstadt tätig. Von 2014 bis 2017 schrieb sie an einer Doktorarbeit im Fach Neutestamentliche Wissenschaft bei Prof. Dr. Lothar Wehr mit einer Arbeit zur Apostelgeschichte mit dem Thema „Rhetor, Philosoph, Geistträger. Die Bildungsthematik in der lukanischen Paulusdarstellung“ (erschienen Würzburg 2019). Derzeit beginnt sie mit einer Habilitationsschrift im Bereich der johanneischen Schriften.


Franziskanermönch der Minderbrüder der Kustodie des Heiligen Landes, katholischer Priester. Fr. Alberto Joan lebt seit 12 Jahren in Israel, er studierte Pädagogik in Italien und unterrichtete in Grundschulen. Im Heiligen Land studierte er Philosophie und Theologie und schließt derzeit sein Masterstudium in Heiliger Schrift und Archäologie am Studium Biblicum Franciscanum in Jerusalem ab. Seit vier Jahren ist er für die Musik und Liturgie der Kustodie des Heiligen Landes zuständig, und er ist Direktor des Magnificat Institute of Music in Jerusalem: eine Schule für Christen, Juden und Muslime, ein Ort des Dialogs und der Koexistenz; er ist auch für die Beziehungen zur israelischen Gesellschaft, den ökumenischen und interreligiösen Dialog zuständig. Seine Arbeit basiert hauptsächlich auf der Aufnahme von Gruppen von Juden jeden Alters, hauptsächlich jungen Menschen und Soldaten, um die Schönheit und die Herausforderung des christlichen religiösen Lebens im komplexen Umfeld des Heiligen Landes zu erklären. Er wird oft eingeladen, an verschiedenen akademischen Einrichtungen in Israel Unterricht über das Christentum zu halten und an interreligiösen Veranstaltungen teilzunehmen. 


Ruth Kanal ist 1966 in Ravensburg geboren und dort aufgewachsen. Nach einem Jahr als Au-Pair in Italien hat sie das Sprachen- und Dolmetscher-Institut in München absolviert und dort die Bewegung Comunione e Liberazione kennengelernt. 

1997 bekam sie ein Angebot als Redaktionsassistentin in Rom und lernte dort ihren Mann Andrea kennen, den sie 2003 heiratete. Nach 7 Jahren ungewollt kinderloser Ehe wurde bei ihrem Mann in dem Augenblick, in dem der Weg zur Adoption von Kindern frei war, ein unheilbarer Tumor diagnostiziert. Nach einem Jahr des Kampfes, des Lebens und der Liebe starb er 2011. 

Ruth Kanal lebt und arbeitet weiterhin in Rom und hat die Schönheit des Lebens neu entdeckt: Der liebe Gott lässt nur zu, dass etwas passiert, damit ich mein Leben in einer Beziehung mit ihm auf Augenhöhe lebe. Das wurde möglich, als ich meine Fragen und meine Sehnsüchte nach Liebe und Sinn herausgelassen habe mit der ernsthaften Erwartung einer Antwort. Als ich in konkreten Umständen mit einem Blick der Liebe und des Gewolltsein angeschaut wurde, konnte ich danach diesen Blick in vielen Situationen in meinem Leben entdecken und mein Leben ist zum Abenteuer geworden, ihn immer wieder zu finden und nachzuahmen.


Jocelyne Khoueiry, Jg. 1955, kämpfte im Libanesischen Bürgerkrieg innerhalb der libanesischen Phalanxen gegen die palästinensischen Kämpfer der PLO. Während des Krieges gelangte die Maronitische Christin zu einem gelebten Glauben und setzt sich bis heute für das Leben und für einen multikonfessionellen Libanon ein. Khoueiry ist promovierte Mariologin und ausgebildet in christlicher Bioethik für die Soziallehre der Kirche. Als Journalistin hat sie für Radio, Zeitung und eine Nachrichtenagentur gearbeitet.

Sie hat die Bewegungen La Libanaise - Femme du 31 Mai  und Oui à la Vie initiiert. Im Jahr 2000 gründete sie das Johannes-Paul-II-Zentrum für Sozial- und Kulturdienste und – seit 2016 – das St. Joseph-Haus mit Bildungsangeboten für Paare und jungen Men-schen.

Im Jahr 2010 hat sie an der Bischofssynode über den Nahen Osten teilgenommen, im Jahr 2014 an der Bischofssynode über die Familie. Seit 2000 ist sie Mitglied der Internationalen Marianischen Päpstlichen Akademie.


Mauro-Giuseppe Lepori ist seit 2010 gewählter Generalabt des weltweit verbreiteten Zisterzienserordens, dem mehr als 2000 Frauen und Männer angehören.

Er stammt aus dem Tessin und studierte an der Universität Fribourg in der Schweiz Philosophie und Theologie, bevor er 1984 in den Orden eintrat. 1990 wurde er zum Priester geweiht. 1994 wählten ihn seine Mitbrüder zum Abt des Klosters Hauterive in der Schweiz.

Mauro-Giuseppe Lepori hält Exerzitien für verschiedene Zielgruppen. Bekannt wurde er auch durch etliche Veröffentlichungen, darunter auf deutsch Simon Petrus, Von der Freude, sich Gott zu nähern (2009). Beiträge zur cisterciensischen Spiritualität (2010) und Auf dem Weg des Lebens. Weisungen aus der Regel des Heiligen Benedikt (2016). In 2019 wird im EOS-Verlag der Band Auch Jesus war eingeladen - Gespräche über die Berufung zur Familie erscheinen. 


Dr. Elisabeth Luge ist Germanistin mit dem Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache. Nach zwei Jahren als DAAD-Lektorin an der Fremdsprachenhochschule Shanghai kehrte sie als Lehrbeauftragte für Deutsche Sprachwissenschaft an die Universität Würzburg zurück und promovierte dort 1996.

Sie ist zertifizierte Kursleiterin für das Gordon-Familientraining, Multiplikatorin für Natürliche Empfängnisregelung nach Prof. Rötzer und Assistant of Community, tf TZI/IR.  Seit acht Jahren ist sie ausgebildete TeenSTAR-Kursleiterin und  inzwischen selber in der Ausbildung tätig; 2015 wurde sie in den Vorstand von TeenSTAR Deutschland berufen. Sie ist seit 30 Jahren verheiratet und Mutter von vier Kindern.


Prof. Dr. theol. habil. Stephan E. Müller, emeritierter Ordinarius für Moraltheologie; nach dem Studium der Philosophie und Theologie in Frankfurt, Mainz und Münster 1975 Priesterweihe; anschließend tätig an verschiedenen Stellen in der Seelsorge. 1982 Promotion zum Dr. theol., 1996 Habilitation in Moraltheologie; seit 1999 bis zur Emeritierung Inhaber des Lehrstuhls für Moraltheologie an der Theol. Fakultät der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt.


Elisabeth Pesahl ist Realschullehrerin a.D. für die Fächer Deutsch/Erdkunde. Nach zwei Montessori-Ausbildungen gründete sie die Montessori-Schule in Soden bei Aschaffenburg. Sie ist Multiplikatorin für Natürliche Empfängnisregelung nach Prof. Rötzer, schloss 2002 die Ausbildung zur TeenSTAR-Kursleiterin ab und wirkt als pädagogische Leiterin für TeenSTAR Deutschland. Bei Ruth Seubert absolvierte sie die Fortbildung zum Facilitator of Community, tf TZI/IR. Sie ist verheiratet und Mutter eines Sohnes.  


Dr. med. Anne Pralong studierte Humanmedizin an der Universität von Lausanne in der Schweiz. Dort promovierte sie im Fach Geschichte der Medizin. Nach dem Studium war sie als Assistenzärztin in innerer Medizin in München tätig, bevor sie einen Masterstudiengang in Bioethik am „Institut Johannes Paul II. für Ehe und Familie“ an der Lateranuniversität in Rom absolvierte, an dem u.a. über die Theologie des Leibes gelehrt und geforscht wird. Sie arbeitet seit acht Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln. Sie ist zudem Mitglied des klinischen Ethikkomitees und der Ethikkommission des Uniklinikums Bonn. 

Anne Pralong lebt gottgeweiht als Mitglied des katholischen Säkularinstituts Cruzadas de Santa María. Im Rahmen verschiedener Aktivitäten, die das Institut für junge Menschen und Familien anbietet, ist sie seit einigen Jahren in der Durchführung von Ehevorbereitungskursen beteiligt, in denen sie die Grundlagen der Theologie des Leibes vermittelt.


Dr. Teresa Suárez del Villar absolvierte ihr Studium der Medizin und der Sexual-Wissenschaften in Madrid und Alcalá de Henares sowie ein Masterstudium am Päpstlichen Johannes Paul II. Institut für Studien zu Ehe und Familie in Rom.

Sie ist Familienärztin, Sexual- und Psychotherapeutin. Seit 1997 leitet sie das Familienberatungszentrum „Raíces“ in Madrid (Spanien) mit Schwerpunkt Paar-, Familien- und Sexualtherapie sowie Natürliche Empfängnisregelung. Dr. Suárez del Villar ist Dozentin am Johannes Paul II. Institut in Madrid und lehrt zudem auch an den Priesterseminaren von Madrid und Granada. centroraices.com


Dr.med. Susanne van der Velden geb. 1969, ist Gynäkologin und Oberärztin am Karl-Leisner-Klinikum Kleve. Nach dem Studium der Humanmedizin absolvierte sie die Weiterbildung und erlangte 2002 die Facharztanerkennung. Im gleichen Jahr promovierte sie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Sie war mehrere Jahre schwerpunktmäßig in der Pränatal- und Geburtsmedizin tätig. Daneben studierte sie NaProTechnology (Natural Procreative Technology) an der Creighton University Omaha/USA und eröffnete 2009 die FertilityCare-Klinik am Klinikum Kleve. Van der Velden ist spezialisiert in der wiederherstellenden Therapie von primärer und sekundärer Sterilität und betreut Paare aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und den Benelux. Sie ist u.a. Mitglied des International Institute for Restorative Reproductive Medicine, des deutschen Berufsverbandes der Frauenärzte und des beratenden Rates der niederländischen Pro Life Krankenversicherung. Van der Velden ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Nijmegen/Niederlande.


PD Dr. Christian V. Witt ist Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz (IEG) und Privatdozent für das Fach Kirchengeschichte an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel. Er studierte Evangelische Theologie, Geschichte sowie Erziehungswissenschaften in Wuppertal und legte 2006 das Erste Staatsexamen für das Gymnasiallehramt ab. Von 2006 bis 2010 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Wuppertal, Bonn und Köln tätig. 2010 wurde er im Fach Kirchengeschichte durch die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel zum Dr. theol. promoviert. Nach dem Zweiten Staatsexamen für das Gymnasiallehramt war er von 2012 bis 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Wuppertal. 2015 erfolgte die Habilitation und die Erteilung der Venia legendi durch die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel. Von 2017 bis 2018 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IEG. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Kirchenrechts- und Theologiegeschichte der Ehe sowie die Geschichte der christlich-theologischen Deutung von Sexualität.


Prof. Dr. Burkard M. Zapff wurde 1987 zum Priester der Diözese Würzburg geweiht und war nach seiner Kaplanszeit in Traustadt-Donnersdorf und Lohr a. M. Bischöflicher Sekretär und anschließend Studienrat am Mozart-Gymnasium in Würzburg. Nach weiteren wissenschaftlichen Studien in Würzburg und Jerusalem promovierte er 1995 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit einer Arbeit zu Jes 13 zum Dr. theol. und habilitierte sich 1997 an der Albert-Ludwig-Universität Freiburg i. Brsg. über ein Thema zum Buch Micha. 2001 wurde er auf den Lehrstuhl für Altes Testament an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt berufen. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der alttestamentlichen Prophetie (Jesaja, Zwölfprophetenbuch) und dem Buch Jesus Sirach. Derzeit arbeitet er in einem Kooperationsprojekt an der von der DFG geförderten Erstellung einer diplomatischen Synopse zum Buch Jesus Sirach und der Erstellung eines Micha-Kommentars in der Reihe IEKAT.