Knotenpunkt – Begegnung verbindet e.V.

Der Mensch ist ein Suchender. Er möchte mit seiner ganzen Freiheit, Intuition und Liebe ein schönes und erfüllendes Leben leben. Vernunft und Intelligenz helfen ihm, seine inneren und äußeren Bedürfnisse zu erkennen und Antworten dafür zu entdecken oder zu entwickeln. Dabei geht die Person nicht nur innerlich einen Weg. Vielmehr haben Forscher und Geistliche, Händler und Entdecker, Wissenschaftler und andere Fragende von jeher die Straßen, Flüsse und Weltmeere unserer Welt bereist. Wo sie dabei auf Unvorhergesehenes und Überraschendes stießen, das ihre Fragen betraf und ihr Leben herausforderte, hielten sie inne. 

 

Knotenpunkte entstanden. Orte, an denen man sich über existenzielle Fragen und Erfahrungen austauschte oder über wissenschaftliche Erkenntnisse. Orte, an denen kostbare und nützliche Waren ihre Besitzer wechselten und die Menschen ein neues, anziehenderes Zusammenleben aufbauten. Und das in unterschiedlichsten Formen: Märkte, Städte und Klöster sind nur einige Beispiele dafür.

 

Am Beginn stand und steht auch für uns heute noch eine Begegnung. Also das Zusammentreffen des Suchenden mit einer Wirklichkeit, die ihm als wahrere und verheißungsvollere Antwort erschien als alles, was er bis dahin kennen gelernt hatte. Der Vorschlag einer Antwort, die zur Überprüfung einlädt.

 

Eine solche Begegnung verbindet Menschen verschiedenster Herkunft, Kulturen und Religionen. Bei der Überprüfung geht es nicht um die mehr oder weniger kluge Auseinandersetzung mit Ideen. Viel fruchtbarer ist es, wenn man sein persönliches Leben, seine persönlichen Erfahrungen anderen mitteilt und dabei das Leben des anderen in das eigene hineinlässt. Der Akzent liegt auf der Person und ihrer Freiheit.

Knotenpunkt – Begegnung verbindet e.V.

Benedicta-von-Spiegel-Str. 66

D-85072 Eichstätt

info@begegnungverbindet.de 

Kann man so lieben?

3. Internationale Tagung zur Theologie des Leibes

Person | Familie | Gesellschaft

 

10.-12. November 2017 

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

 

 

 

 

 

Abbildung: 
Camille Claudel: La Valse

Neue Pinakothek München


Foto: © Blauel Gnamm Artothek