Entstehung

Die Tagungen zur Theologie des Leibes haben bereits Geschichte. Unsere hier vorgestellte dritte Konferenz baut auf den Anliegen und Ergebnissen der beiden Treffen 2011 und 2014 auf.

 

Liebe, Leib und Leidenschaft:

1. Internationale Tagung zur Theologie des Leibes von Johannes Paul II.

Eichstätt, Mai 2011

 

Referenten aus sechs Ländern in drei Kontinenten trafen sich vom 13. bis 15. Mai 2011, um in Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops und Filmpräsentationen den rund 200 Teilnehmern die Grundzüge der Betrachtungen Johannes Pauls II. zu Liebe, Ehe und Sexualität näher zu bringen. Fachleute aus Theologie, Medizin, Pädagogik und anderen Disziplinen erläuterten theoretisch-wissenschaftliche Aspekte und ergänzten sie durch Erfahrungen aus der medizinischen, seelsorglichen und erzieherischen Praxis. Den Festvortrag hielt S.E. Bischof Jean Laffitte, Titularbischof von Entrevaux und Sekretär des Päpstlichen Rates für die Familie in Rom. Darüber hinaus sprachen beispielsweise das Ehepaar Prof. Norbert und Renate Martin, die seit Gründung des Päpstlichen Familienrates dort Mitglieder waren; ferner Prof. Michael Waldstein, der die Mittwochskatechesen in englischer Sprache herausgegeben hat. Die Ergebnisse der Konferenz sind unter dem Titel Liebe, Leib und Leidenschaft beim Verlag FE-Medien erschienen (ISBN: 978-3-86357-050-7).

 

Liebe, Leib und Leidenschaft – Personsein aus der Sicht der Theologie des Leibes

2. Internationale Tagung zur Theologie des Leibes

Eichstätt, November 2014

 

Was suchen wir letztendlich in der Liebe zum Anderen? Welche Verheißung liegt in diesem „Du“? Welche Grundbedingungen sind unserem Leben mitgegeben? Was macht uns als Person, als Mann und Frau aus? Dies waren einige der Ausgangsfragen, denen sich die mehr als 300 Teilnehmer der Tagung vom 14. bis 16. November 2014 widmeten. Anliegen und Methoden entsprachen denen der ersten Konferenz 2011: die Tagung lud dazu ein, die wissenschaftlichen Grundlagen der Theologie und Anthropologie von Johannes Paul II. ebensozu vertiefen, wie ihre Verwirklichung in Medizin, Pastoral, Kunst, Pädagogik, Ehe und Familie. Erneut kamen die Referenten aus Europa, USA und Afrika. Über „Der Mensch ist Person" sprach der Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer. Zu den weiteren Referenten gehörten Dr. Teresa Suárez del Villar, Ärztin sowie Paar- und Sexualtherapeutin in Madrid, Prof. Josef Spindelböck, Moraltheologe aus St. Pölten, und viele weitere. Der Tagungsband ist soeben erscheinen (ISBN 978-3-8306-7835-9).